Performativität als Ergänzung der Analysedimensionen etablierter Forschungsdesigns

Durch die Fokussierung auf den Moment der Aufführung wird bei Konzertereignissen deutlich, dass nicht nur Darsteller*innen, sondern auch das Publikum in einem Dialog zu den eigentlichen Akteur*innen auf der Bühne steht. Durch die Dimension der Performativität lassen sich so Operninszenierungen jenseits bekannter Schemata neu analysieren. Risi, C. (2017): Oper in Weiterlesen…

Sampling als kompositorisches Mittel

Nach Diederichsen können Sampling und Montage in Kontexten polit-ideologischer Konstruktionen entweder als illusionsförderndes oder -hemmendes Werkzeug verstanden werden. Der Hamburger Poptheoretiker nimmt sich dieser Frage in Bezug auf Techniken im visuellen und auditiven Bereich an. Diederichsen, D. (2006): Sampling und Montage. Modelle anderer Autorschaften in der Kulturindustrie und ihre notwendige Weiterlesen…

Elektronische Musik als ästhetischer Ausdruck der Schnittmenge von Kunst und Wissenschaft

Das Musikgenre der Intelligent Dance Music (IDM) wurde unter jenem Begriff im Verlauf der 1990er Jahre bekannt und setzt an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft an. Werkanalysen lassen dabei strukturelle Hintergründe der Kompositionen erkennen und ermöglichen eine musiktheoretische und technische, aber auch philosophische Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Musikstück. Ramsay, Weiterlesen…

Videospielmusik als Genre: Chiptunes

Videospiele enthalten neben Sounds auch Musik, welche während des Spielens rezipiert wird. Ältere Spiele haben einen sehr charakteristischen Sound, der heutzutage ein eigenes Genre darstellt: Chiptunes. Mittlerweile können am Computer eigene Lieder komponiert werden mit den Original-Sounds der damaligen Spielkonsolen. Epting, Peter (2017): Rezeption von Videospielmusik. Aus: Musik in Videospielen. Weiterlesen…

Wirkung von Musik im Dokumentarfilm

Inwieweit beeinflusst die Hintergrundmusik von Dokumentarfilmen die Wahrnehmung und Behaltensleistung des Rezipienten? Die Studie nimmt Bezug auf eine Studie von Hans-Bernd Brosius, der bereits 1990 zum Thema dazu geforscht hat. Der Fokus dieser Forschung ist auf die Musik gelegt. Rossmann, Constanze / Rossmann, Raphael (2018): Die Wirkung von Musik in Weiterlesen…

Emotionen als Bewegung

Kinder zeigen beim Hören von Musik unverfälscht ihre Emotionen und setzen ihren Körper in Bewegung. Ein solches Verhalten beim Erwachsenen gilt in der Gesellschaft als nicht normal. Ein Erwachsener lebt seine Emotionen nicht mehr in Bewegung aus, sie lösen sich aber auch nicht in Luft auf. Welche sind die Veränderungen Weiterlesen…

Dynamische Musik in Videospielen

Für ein umfassendes Nutzungserlebnis sind Videospiele für gewöhnlich mit einem Soundtrack ausgestattet, der auf einen hohen Wiedererkennungswert abzielt und dazu einlädt, immer wieder aufs Neue in die Spielwelt einzutauchen. Die Entwicklung von Musik in Videospielen ist seit ihren Anfängen untrennbar mit dem technologischen Fortschritt der übrigen Spielelemente verknüpft. So ergeben Weiterlesen…

Die Revolutionierung des Urheberrechts durch Blockchain

Spätestens seit Napster und YouTube ist die Lage zwischen Urheber*innen, Verwertungsgesellschaften, Musikplattformen und Konsument*innen äußerst angespannt. Die Blockchain-Technologie könnte einige Probleme in der Durchsetzung des Copyrights und der korrekten Vergütung beheben. Tresise, Annabel and Goldenfein, Jake and Hunter, Dan, What Blockchain Can and Can’t Do for Copyright (August 6, 2018). Weiterlesen…

Demokratisierung der Musikproduktion durch neue Technologien (Heimstudio)

Die zunehmende Verbesserung von Aufnahmetechnologien hat den Prozess der Musikproduktion radikal verändert. Durch die nahezu flächendeckende Zugänglichkeit von leistungsfähiger Software wie Digital Audio Workstations (DAWs) über professionelle Tonstudios hinaus, haben sich die Machtverhältnisse in der Musikindustrie zugunsten unabhängiger und finanziell benachteiligter Künstler*innen verschoben Leyshon, A. (2009). The Software Slump?: Digital Weiterlesen…